• 7 Schülerinnen und 5 Schüler bilden einen Halbkreis im Flur
  • 5 SchülerInnen stehen vor einer Tafel und blicken in die Kamera
  • 3 Schüler/innen sitzen im Klassenraum vor zwei Tablet-PCs
  • 4 Schülerinnen stehen an einer Tafel
  • 4 Schülerinnen und 2 Schüler sitzen an einem Tisch, Blick in die Kamera und arbeiten mit Tablet-PCs
  • 2 Schülerinnnen lachen in die Kamera
  • 2 Schüler und 1 Schülerin im Klassenraum
  • 3 Schülerinnen und 1 Schüler im Klassenraum mit Blick in die Kamera
  • 1 Schülerin und 1 Schüler dunkelhäutig im Klassenraum mit Blick in die Kamera

Abi-Ball 2026

123 Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wangen feiern ihr Abitur mit einem Fest.

Das Berufliche Gymnasium Wangen verabschiedet 123 Abiturienten mit einer Feier, die Zusammenhalt, Einsatz und starke Leistungen würdigt.

Unter dem Motto „Cabino Royal – Setzt alles auf Zukunft“ verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang des Beruflichen Gymnasiums Wangen. Das Casino-Motto stand dabei nicht für Glück oder Zufall, sondern für Mut, Ausdauer und den Einsatz, mit dem sich die Schüler ihr Abitur erarbeitet haben, heißt es in einem Bericht der Schule.

Im Rahmen einer festlichen Feier erhielten 123 Absolventen des Beruflichen Gymnasiums ihre Reifezeugnisse. Schulleiter Patrick Well gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Abschluss und stellte seine Ansprache unter das Leitmotiv „Mit Hand, Herz und Verstand“. Er ermutigte die jungen Erwachsenen, ihre Fähigkeiten nicht nur mit Wissen, sondern auch mit Verantwortungsbewusstsein, Menschlichkeit und Tatkraft in ihre weitere Zukunft einzubringen.

Abteilungsleiter José Casal griff anschließend das Abimotto auf und zog Parallelen zwischen dem Schulalltag und einem Casino. Klausuren fühlten sich manchmal wie ein Spiel auf Risiko an, erklärte er. Doch anders als am Roulettetisch sei der Weg zum Abitur niemals Glückssache gewesen. „Eure Einsätze hießen Lernen, Durchhaltevermögen und Engagement. Der Jackpot, den ihr heute mit nach Hause nehmt, ist das Abitur“, sagte Casal.

Vor drei Jahren waren 149 Schüler in die Oberstufe gestartet. Dass nun 123 von ihnen ihr Abitur feiern konnten, sei das Ergebnis harter Arbeit und keines glücklichen Zufalls. Gleichzeitig erinnerte Casal daran, dass der Jahrgang in einer von Krisen geprägten Zeit in die Oberstufe gestartet sei – mit dem Krieg in der Ukraine, internationalen Konflikten sowie den Herausforderungen einer zunehmend digitalen Welt.

Besonders hob der Abteilungsleiter den Zusammenhalt des Jahrgangs hervor. Skilager, Studienfahrten, das BG-Fest, der Novembermarkt und weitere gemeinsame Veranstaltungen hätten die Schulzeit geprägt. Auch der Einsatz für den Abiball sei bemerkenswert gewesen: Mit Kuchenverkäufen, Partys, Sponsorensuche, der Gestaltung der Abizeitung und den Abipullis habe das Organisationsteam über viele Monate hinweg die Abschlussfeier vorbereitet. Ein besonderer Moment sei zudem gewesen, dass der Jahrgang nach den letzten schriftlichen und mündlichen Prüfungen gemeinsam den Abschluss auf dem Pausenhof gefeiert habe. „Diese Augenblicke zeigen etwas, das sich in keiner Statistik ausdrücken lässt – sie zeigen Zusammenhalt“, betonte Casal. Dies zeigte sich auch im emotionalen Ausklang der Feier, als Carlotta Völker, den Song „Walzer“ von der Band Provinzspontan vortrug und alle Abiturienten damit auf die Bühne brachte, die sich in den Armen liegend, feierten und mitsangen und Abteilungsleiter Casal in ihre Mitte nahmen.

Auch die schulischen Leistungen konnten sich sehen lassen. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,3 gehört der Jahrgang zu den leistungsstarken Abschlussklassen in Baden-Württemberg. Gleich drei Absolventinnen und Absolventen erreichten die Traumnote 1,0: Annika Gronmayer, Julius Hasel und Pius Kauf. Annika Gronmayer wurde zudem als beste Abiturientin im Landkreis Ravensburg ausgezeichnet.

Für besondere Leistungen und ihr Engagement erhielten mehrere Absolventen weitere Ehrungen. Der Preis des Bauernverbands Allgäu-Oberschwaben ging an Annika Gronmayer. Mit dem Adoma-Technikpreis wurden Corinna Rasch (TGU) und Kevin Bühler (TGTM) ausgezeichnet. Den Leonhardt-und-Spöri-Förderpreis erhielten Pius Kauf, Jasmin Vögel und Julius Hasel.

Zum Abschluss dankte Casal den Eltern und Angehörigen für ihre Unterstützung sowie dem gesamten Schulteam – von der Schulleitung über die Lehrkräfte, die Schulsozialarbeit und das Sekretariat bis hin zu den Hausmeistern. Insbesondere nannte Casal Saskia Missler und Sabrina Metzler, die von Schülerberatung bis hin zum Ausdrucken der Zeugnisse eine tragende Säule seien. Sein besonderer Dank galt außerdem den Unternehmen und Institutionen, die mit ihren Preisen außergewöhnliche Leistungen und Engagement würdigten.

Den Absolventen gab Casal schließlich mit auf den Weg, ihren weiteren Lebensweg mutig und verantwortungsbewusst zu gestalten. „Setzt nicht alles auf eine Karte. Aber setzt alles daran, euer Leben selbst zu gestalten“, lautete seine Botschaft. Während es im Casino am Ende einer Partie heiße: „Rien ne va plus – nichts geht mehr“, beginne für die Abiturienten nun ein neuer Lebensabschnitt. „Für euch gilt heute das Gegenteil: Alles geht erst los.“ (sz)

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